Forex – Demokonto oder Centkonto

Was ist besser ?

Pauschal kann man das nicht so einfach beantworten. Beide Konten haben Ihre Berechtigung.

Wenn Sie in den Devisenhandel einsteigen und gerade beginne sich mit der Materie vertraut zu machen, würde ich zu allererst mal zu einem Demokonto greifen.

Warum?

Ganz einfach. Auf einem Demokonto können Sie sich erst einmal ganz in Ruhe in die Trading Software (beispielsweise Metatrader4/5) einarbeiten. Sie lernen die Einstellungen kennen, fügen erste Währungspaare hinzu. Zeichnen die ersten Linien ein usw. Eben alles was Ihnen beim ersten richtigen Trade mit Echtgeld ganz einfach von der Hand gehen soll. Natürlich können Sie auch schon Trades im Demokonto versuchen.Halten Sie sich aber nicht zu lange mit einem Demokonto auf. Alles was Sie auf dem Demokonto tun geschieht relativ emotionslos. Es ist eben nicht IHR Geld was da eventuell den Bach runtergeht.

Und hier kommt das Cent Konto ins Spiel. Auf diesen Konten ist ein PIP je nach Broker 0.1 bis 1 Cent wert. Das bedeutet wenn Ihr Trade 20 Pips im Gewinn oder Verlust liegt, gewinnen oder verlieren Sie eben nur 20 oder 30 Cent und nicht gleich Ihr gesamtes Kapital.

Cent Konten sind also eine sehr gute Möglichkeit relativ schmerzfrei (was die finanziellen Verluste betrifft) den Devisenhandel zu erlernen mit allen Emotionen, Hochs und Tiefs. Denn nur beim Einsatz echten Geldes erfahren Sie, was es heißt eigene Gefühle in den Griff zu bekommen, ob das nun Ungeduld Angst oder Gier sind.

Ich empfehle Ihnen mit einer Investition von 50 Euro zu beginnen, um in die Chancen und Risiken des Devisenhandels einzusteigen.

Erste Erfahrungen mit einem Centkonto habe ich selber bei Instaforex gemacht.

3 Responses to Forex – Demokonto oder Centkonto

  1. Tobias sagt:

    Die Emotionen sind bei einem Cent-Konto nicht die Gleichen, wie bei einem normalen Echtgeld-Konto. Es macht einen unterschied ob man ein paar Cents riskiert oder ein paar Hundert Euro.

    • admin sagt:

      Hallo Tobias, du hast natürlich vollkommen recht, aber die Empfehlung einen Centbroker zu nehmen, richtet sich natürlich vor allem an Forex Anfänger.
      Zahlt man in ein Centkonto 100 Dollar ein, kann man handeln als hätte man ein 10.000 Dollar Konto.
      Es ist möglich zB. auch in den großen Timeframes Strategien mit einem ordentlichen Moneymanagement zu traden,was ich mit einem 100er Dollarkonto niemals empfehlen würde, und trotzdem hat man ECHTE Gewinne und Verluste.
      Um mit einem Dollarkonto so traden zu können, dass man mit max 2-3% Verlust pro Trade schon ein paar hundert Euro riskiert braucht man schon mindestens 10.000 Euro,
      und mit solchen Summen das Traden anzufangen kann ich keinem Anfänger mit gutem Gewissen empfehlen.

  2. Treptowjens sagt:

    Dein Einwand ist berechtigt Tobias. Wohl auch aus eigener Erfahrung. Wenn man will, kommt man über ein Demo Konto zum Cent Konto und dann zum Echtgeld Standard Account. Die Steigerung wäre noch einen Broker mit ECN Anbindung zu nutzen. Meine Erfahrung sagt mir, daß ein Centkonto wenigstens die Angst und Gier real abbildet – und eine gute Prüfung und Testmöglichkeit darstellt, sollte man sich einmal mit seiner eigenen Trading Strategie wohl fühlen und den Schritt wagen, etwas mehr Geld zu riskieren. Man sollte sich auch immer vor Augen halten, daß ein Demo Account grundsätzlich dem Broker dient, den Kunden zu locken. Demzufolge sind da auch andere Maßstäbe angesetzt in Bezug auf Margin, Stoploss etc. Meine Empfehlung geht eindeutig zum Centaccount – zumindest für Tradeneulinge oder Jene, die neue Strategien testen wollen .

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