Fibonacci und Forex

Die Fibonacci Zahlen und Forex


Viele Trader verwenden bei der Einstellung ihrer Indikatoren die Zahlen der Fibonacci–Folge  z.B. SMA 5 oder EMA 55. Am häufigsten werden aber folgende Charttechniken verwendet:

Fibonacci Retracements:

Fibonacci Retracements zeigen potentielle Unterstützungs- bzw. Widerstandsmarken. Für das Einzeichnen der Retracements in einer Aufwärtsbewegung braucht man einen markanten Tiefpunkt (100%) und einen nachfolgenden Hochpunkt (0%), diese werden mit dem Fibonacci-Werkzeug (beim Metatrader Fibonacci-Ausgleichungssebenen) von unten nach oben verbunden. Es werden nun automatisch folgende Unterstützungslinien in den Chart eingezeichnet: 23,6%, 38,2%, 50%, und 61,8%. Meistens kehrt der Kurs an der 38,2 oder 50er Marke wieder um, und der Trend wird fortgesetzt. Erst wenn der Kurs unter die 61,8 fällt spricht man von einer Trendwende, und die Linien werden neu eingezeichnet. Um nun den weiteren Kursverlauf und evtl. das Kurziel zu bestimmen nutzt man die

Fibonacci Extensions:

Die Fibonacci-Ausgleichungssebenen werden nun vom letzten Hochpunkt (100%) zum Wendepunkt (0%) gezeichnet und man sieht bis zu welchen Marken der Kurs sich entwickeln kann. Standardmäßig fehlen die 138.2 und 200.0 im Metatrader, sie sind aber sehr wichtig und sollten ins Werkzeug eingetragen werden. Im folgenden Beispiel sieht man auch schön, wie sich der Kurs immer wieder an den Marken aufhält und wendet. Sehr oft werden im Daytrading diese Fibonacci Level vom Vortageshoch zum Vortagestief eingezeichnet und als W/U Linien genutzt, es sind dazu auch sehr gute Indikatoren für den Metatrader frei im Netz erhältlich.

Fibonacci Fanlines:

Eine weitere Methode, Fibonacci Linien auf Kursentwicklungen anzuwenden, sind die Fibonacci Fanlines. Hierzu wenden wir das Fibonacci Fächer Werkzeug zwischen zwei Extrempunkten an. Auch diese Linien gelten als W/U Linien an denen der Kurs immer wieder abprallt.

Fibonacci Timezones:

Hier wird das Fibonacci Zeitzonen Werkzeug zwischen zwei Extrempunkten angewendet, und damit die Strecke mit „Goldenen Schnitt“ multipliziert, so dass die Zahlen der Fibonaccireihe in der Zukunft erscheinen. Diese Linien bezeichnen Trendumkehrpunkte für die Zukunft. Allerdings sollten die so gewonnenen Datumsangaben auch nur als eventuelle Wendepunkte  angesehen werden und mit Vorsicht behandelt werden, da sie eine hohe Fehlerquote  aufzeigen. Lesen Sie zum besseren Verständnis auch die Fibonacci Grundlagen.

 

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